Schulhundausbildung im Saarland
Ab September 2026 startet die Schulhundausbildung bei Mein Held bellt. Am 7. Februar 26 findet die Infoveranstaltung und am 23. Mai 26 der Eignungstest für den neuen Ausbildungsjahrgang statt.
Zielgruppe
Die Schulhundausbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter und ggf. weitere Interessierte, die sich im Feld der tiergestützten Pädagogik aus- oder fortbilden lassen möchten.
Ausbildungsinhalte
Grundlagen für den Schulhundeinsatz (Zulassung, Vorbereitungen, Sicherheitsaspekte, Hygiene,…), Einsatzmöglichkeiten, Einsatzplanung, Einsatzorganisation, Hunde-AG, Lerntheorie, Ausdrucksverhalten Hund, Kommunikation und Körpersprache Mensch/Hund, Tricktraining,…
Ausbildungsziel
Ziel der Ausbildung ist, dass die Teilnehmer/-innen nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung über alle Kenntnisse, Fähigkeiten und „Tools“ verfügen, die sie im Schulalltag dazu befähigen ihren Hund tierschutzkonform und mit Blick auf das Wohl von Mensch und Tier einzusetzen, um den Lernalltag von Schülerinnen und Schülern zu verbessern.
Ausbilderinnen Schulhundausbildung
In der Schulhundausbildung von Mein Held bellt legen wir Wert auf theoretische und praktische Fähigkeiten und Kenntnisse. Um alle wichtigen Ausbildungsinhalte optimal vermitteln zu können, besteht unser Ausbilderinnen-Team aus der Gymnasiallehrerin Nadine Bogenschütz, die ihren ausgebildeten Schulhund Fynn seit 2020 aktiv im Schuldienst einsetzt und der Hundetrainerin Sabrina Klotchkova, Inhaberin von Mein Held bellt und Autorin des Erklärplakats „Kind & Hund“.

Einsatzgebiete für Schulhund-Teams
Schulhunde begleiten Pädagogen aktiv oder passiv im Schulalltag. Auch im Saarland werden Schulhunde an unterschiedlichen Schulformen erfolgreich eingesetzt. Ein Schulhundteam besteht aus einer pädagogischen Kraft und ihrem ausgebildeten Schulhund. Hunde in der Schule können ganz unterschiedlich zum Einsatz kommen: passiv als Ruhepol in der Klasse, unterstützend bei Interventionen, als wohlwollender Zuhörer beim Lesenlernen oder aktiv durch Interaktion mit den Schülern/-innen. Diese fördern die motorischen Fähigkeiten der Schüler/-innen, stärken ihre Motivation, fördern die Sozialkompetenz der Schüler/-innen und sorgen für ein angenehmes Unterrichtsklima.
Welchen Auswirkungen hat der Einsatz von ausgebildeten Schulhunden auf die Schülerinnen und Schüler?
- Steigerung der Empathiefähigkeit
- Steigerung des Verantwortungsgefühls
- Reduktion von Angst und Stress
- Rückgang von Verhaltensauffälligkeiten
- Förderung sozialer Kompetenzen
- „Türöffner“ in konflikt- oder schambehafteten Situation
- Besseres Arbeitsklima, z. B. durch Senken der Lautstärke im Klassenraum
Außerdem erhöht der Einsatz von Schulhunden an einer Grundschule oder weiterführenden Schule (Gymnasium, Gemeinschaftsschule, Förderschule, Berufsschule) die Attraktivität der Schule für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringen Schulhunden den Schülern/-innen, Lehrkräften und allen weiteren Beteiligten ganz viel Freude.
Termine Schulhundausbildung
(Änderungen vorbehalten)
Infoveranstaltung
Sa, 7. Februar 26, 14 Uhr
Jetzt zur Infoveranstaltung anmelden!
Eignungstest
23. Mai 26
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Ausbildungstermine
( jeweils von ca. 10 bis ca. 16 Uhr)
19./20. September 26
24./25. Oktober 26
14./15. November 26
12./13. Dezember 26
16./17. Januar 27
(Ersatztermine: 20./21. Februar 27)
Praxistermine
Individuell pro Team
Prüfungstermine
13./14. März 27
Hier klicken für mehr Infos zum Erklärplakat „Kind & Hund“.
